19 Februar 2026 - 11:29
Source: ABNA
USA drohen Irak erneut mit Sanktionen

Der Irak berichtete über den Erhalt einer mündlichen Botschaft über die Verhängung von US-Sanktionen für den Fall, dass Nuri al-Maliki zum Premierminister gewählt wird.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Abna wies das irakische Außenministerium auf die offene Einmischung Washingtons in die inneren Angelegenheiten Bagdads hin und erklärte, das Land habe eine Botschaft von den USA erhalten, dass Sanktionen gegen einige irakische Personen und Institutionen verhängt würden, falls Bagdad weiterhin Nuri al-Maliki mit der Regierungsbildung beauftragen wolle.

In der Erklärung des irakischen Außenministeriums heißt es, dass die mündliche Botschaft, die Bagdad von den Amerikanern in Washington für den Fall erhalten habe, dass die größte Parlamentsfraktion auf der Nominierung ihres derzeitigen Kandidaten [Nuri al-Maliki] beharre, zwei Hauptpunkte enthalten habe. Der erste Punkt habe einen klaren und eindeutigen indirekten Hinweis der USA auf die Verhängung von Sanktionen gegen einige irakische Personen und Institutionen beinhaltet.

Laut dieser Erklärung habe der zweite Punkt auch eine Reihe von Kriterien enthalten, die sich auf die Art der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Maßnahmen des Irak mit den USA beziehen, insbesondere im Hinblick auf die Bildung einer zukünftigen Regierung und die Mechanismen ihrer Arbeitsweise.

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